01.07.2010 - 14:26
Hallo alle,
nach längerer Zeit Notfernbleiben nach einem unfreiwilligen Knutsch mit einer Trauerweide melde ich mich mal zurück. Habe gerade aufmerksam diesen Thread gelesen und muss ein wenig den Kopf schütteln. So toll, beeindruckend und vor allem schnell die V8-Motoren der DeTomaso-Ära sind, so sollte man auch kritisch darüber offen sprechen; gerade was die Probleme betrifft. Der V8 aus dem Shamal hatte massive Probleme und überlebte seltenst die 50.000 km. Zu viele verschiedene Materialien/Legierungen im Block (Ausdehungszeiten), weshalb DeTomaso das nie auf die Reihe gekriegt hat bleibt sein Geheimnis - Also ist das Kalt-Warm-Fahren unerlässlich. Dann war da noch die unausgewuchteten KW, die hauptsächlich frühzeitig den Motorschaden herbeirief - Das wurde im V8 des QP aber beseitigt (man verbessere mich wenn ich Sch.... rede).
Die Überarbeitung durch Ferrari war meines Erachtens nach unnötig, den die Statistiken mit den Motorschäden blieb unverändert und gerade das regt mich auf! Mit dem 599 GTB und dem 458 Italia hat Ferrari das technische Wunderwerk perfekt gemacht, das sind die besten Autos in Punkto Qualität, Motor und Getriebe, Verarbeitung und Leistung die auf dem mobilen Markt zu finden sind und seitdem dürfen sie sich auch die besten Autobauer und Konstrukteure der Welt schimpfen - die kleinsten aus dem Hause Modena fangen erst da an, wo die Mitbewerberschaft (Mercedes) an die persönlichen Grenzen stößt. Aber keinen Cent in die Weiterentwicklung des Biturbo stecken (wie z.B. Audi es erfolgreich gemacht hat). Nehmen wir den 3200 GT; ein wunderschönes Auto! Der Ottonormalmillionär, der sich dieses Auto seiner Zeit gekauft hat, achtete nunmal nicht penibel auf das Kalt-Warm-Fahren und das sollte er bei einem Sportwagen dieser Preis- und Leistungsklasse eigentlich auch nicht müssen.
In dem Moment, wo man das Ferrariherz in den Maseratikörper verbaut hat, hat man dieser Legende sozusagen die Seele geraubt. Der Maserati fährt heute dem Ferrari hinterher und Insider wissen, dass das vorher so nicht die Tatsache war. Also für den Dreizack war Ferrari Fluch und Segen zugleich. Ich werfe DeTomaso nicht vor, dass er mal eben alles was in seiner Werkstatt zu finden war in seine Motoren verbaut hat um anschließend noch schnell eine Karosserie um den Motor zu schmiden, Grund: Mangelnde Moneten! Die Idee, Inovation und die Leidenschaft die dahinter stand, ist allerdings legendär und die Fahrleistungen (das muss ich hier nicht andeuten) sind ein Stück Automobilgeschichte. Aber ich bekomme Brechreitz beim Gedanken daran, was Marchionne für die Zukunft der Marke geplant hat (auch wenn dieser Mann auf seine Weise ein Genie ist). Ich finde, Maserati MUSS seine Wurzeln wiederfinden und das Biturbo-Agregat wieder neu erfinden. Ansonsten werden nur irgendwelche Schmocks in Zukunft diese Autos bewegen, weil sie es sich leisten können... Ich bevorzuge Fahrer, die sich zumindest an die Vornamen der Gebr. Maserati erinnern können. Daher will ich euch jetzt nicht länger mit Romane belästigen und auf den Urzustand dieses Threads zurückkehren mit der Frage:
Wie kriegt man diese Motoren endgültig standfest, so lange es diese Motoren noch gibt?
Ich freue mich, dass in diesem Forum so viele daran interessiert sind, die motorisierte Legende aus der DeTomaso-Ära aufrecht zu halten, das ist ansich schon eine teure Verantwortung. Unterstützung aus Modena bleibt wohl verwehrt... zu viele schlechte Erinnerungen an Zeiten, als Ferrari noch hinter Maserati herfuhr. Meine zweite Frage wird wohl niemand beantworten können: Wie kriegt man Ferrari dazu, dieser Marke wieder die eigene Seele einzuhauchen und Entwicklungsarbeit im Motorenbereich zu leisten? Ansonsten befürchte ich, falls es mit den Verkaufszahlen wieder bergab geht, dass es einen Quattroporte 2.2 JTD etc. geben wird. Euch noch einen schönen Tag und natürlich schönes Wetter mit euren Lieblingen!
Ama
nach längerer Zeit Notfernbleiben nach einem unfreiwilligen Knutsch mit einer Trauerweide melde ich mich mal zurück. Habe gerade aufmerksam diesen Thread gelesen und muss ein wenig den Kopf schütteln. So toll, beeindruckend und vor allem schnell die V8-Motoren der DeTomaso-Ära sind, so sollte man auch kritisch darüber offen sprechen; gerade was die Probleme betrifft. Der V8 aus dem Shamal hatte massive Probleme und überlebte seltenst die 50.000 km. Zu viele verschiedene Materialien/Legierungen im Block (Ausdehungszeiten), weshalb DeTomaso das nie auf die Reihe gekriegt hat bleibt sein Geheimnis - Also ist das Kalt-Warm-Fahren unerlässlich. Dann war da noch die unausgewuchteten KW, die hauptsächlich frühzeitig den Motorschaden herbeirief - Das wurde im V8 des QP aber beseitigt (man verbessere mich wenn ich Sch.... rede).
Die Überarbeitung durch Ferrari war meines Erachtens nach unnötig, den die Statistiken mit den Motorschäden blieb unverändert und gerade das regt mich auf! Mit dem 599 GTB und dem 458 Italia hat Ferrari das technische Wunderwerk perfekt gemacht, das sind die besten Autos in Punkto Qualität, Motor und Getriebe, Verarbeitung und Leistung die auf dem mobilen Markt zu finden sind und seitdem dürfen sie sich auch die besten Autobauer und Konstrukteure der Welt schimpfen - die kleinsten aus dem Hause Modena fangen erst da an, wo die Mitbewerberschaft (Mercedes) an die persönlichen Grenzen stößt. Aber keinen Cent in die Weiterentwicklung des Biturbo stecken (wie z.B. Audi es erfolgreich gemacht hat). Nehmen wir den 3200 GT; ein wunderschönes Auto! Der Ottonormalmillionär, der sich dieses Auto seiner Zeit gekauft hat, achtete nunmal nicht penibel auf das Kalt-Warm-Fahren und das sollte er bei einem Sportwagen dieser Preis- und Leistungsklasse eigentlich auch nicht müssen.
In dem Moment, wo man das Ferrariherz in den Maseratikörper verbaut hat, hat man dieser Legende sozusagen die Seele geraubt. Der Maserati fährt heute dem Ferrari hinterher und Insider wissen, dass das vorher so nicht die Tatsache war. Also für den Dreizack war Ferrari Fluch und Segen zugleich. Ich werfe DeTomaso nicht vor, dass er mal eben alles was in seiner Werkstatt zu finden war in seine Motoren verbaut hat um anschließend noch schnell eine Karosserie um den Motor zu schmiden, Grund: Mangelnde Moneten! Die Idee, Inovation und die Leidenschaft die dahinter stand, ist allerdings legendär und die Fahrleistungen (das muss ich hier nicht andeuten) sind ein Stück Automobilgeschichte. Aber ich bekomme Brechreitz beim Gedanken daran, was Marchionne für die Zukunft der Marke geplant hat (auch wenn dieser Mann auf seine Weise ein Genie ist). Ich finde, Maserati MUSS seine Wurzeln wiederfinden und das Biturbo-Agregat wieder neu erfinden. Ansonsten werden nur irgendwelche Schmocks in Zukunft diese Autos bewegen, weil sie es sich leisten können... Ich bevorzuge Fahrer, die sich zumindest an die Vornamen der Gebr. Maserati erinnern können. Daher will ich euch jetzt nicht länger mit Romane belästigen und auf den Urzustand dieses Threads zurückkehren mit der Frage:
Wie kriegt man diese Motoren endgültig standfest, so lange es diese Motoren noch gibt?
Ich freue mich, dass in diesem Forum so viele daran interessiert sind, die motorisierte Legende aus der DeTomaso-Ära aufrecht zu halten, das ist ansich schon eine teure Verantwortung. Unterstützung aus Modena bleibt wohl verwehrt... zu viele schlechte Erinnerungen an Zeiten, als Ferrari noch hinter Maserati herfuhr. Meine zweite Frage wird wohl niemand beantworten können: Wie kriegt man Ferrari dazu, dieser Marke wieder die eigene Seele einzuhauchen und Entwicklungsarbeit im Motorenbereich zu leisten? Ansonsten befürchte ich, falls es mit den Verkaufszahlen wieder bergab geht, dass es einen Quattroporte 2.2 JTD etc. geben wird. Euch noch einen schönen Tag und natürlich schönes Wetter mit euren Lieblingen!
Ama
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