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1983 - mein erster Maserati Indy 4.9
#1
1981 hat es mich in sehr jungen Jahren nach Zimbabwe verschlagen, wo ich bis 1985 tätig war. Mit dem Verkauf eines direkt vom Werk importierten  240 TD (damals heute unglaubliche ca DM 29 000 inkl. Verschiffung bis Cape Town) hatte ich nach Entrichtung
des Zolles ein bisschen Spielgeld - naja ehrlich gesagt konnte ich 80%
Profit erzielen. Von der Bahnreise Salisbury, wie es damals noch hiess nach Kapstadt, zweieinhalb Tage, Garrett-Dampflok, Dusche im Wagon, 5 Gang Menue im Speisewagen (DER WEG IST DAS ZIEL) könnte man mehr schreiben, der Mercedes wurde daraufhin auf Achse gemütlich binnen 3 Wochen zurück nach Zimbabwe gefahren - (nicht ohne einen Stossdaempfer auf einer Sandpiste bei St. Lucia / Natal zu Schanden zu fahren und in den Drakensbergen bei Regen auf einer Lehmstrasse hängen zu bleiben) aber ich schweife hier ab.

Vorausschicken möchte ich ferner, dass es zu dieser Zeit noch wahn- sinnig aufregende Autos auf den Strasssen Zimbabwes - wie natürlich heute noch in S-Afrika - gab, ich erwähne nur Leckerbissen wie RR, Bentley, Jag Mk XI, Triumph Stag und saemtliche TRs, Frogeye, alte S-Klassen inkl.Adenauer und 3er (allerdings 3.0 i), F 250 GT2+2,
den ich beinahe gekauft hätte (was mich am meisten bis heute wurmt), aber er lief nicht, Dino, Alfa 2600 Cabrio und Giulia Sprint ('59) AM DB6, den ich probefuhr und mich wie James Bond fühlen durfte und als Highlight irgendwann um diese Zeit das gerade neu am Markt gekommene Raumschiff AM LAGONDA, in weinrot!!!

Irgendwann fand ich im Herold, der auflagenstärksten Tageszeitung, ein
Inserat des Zolls, der 2 Fahrzuege versteigerte, einen fast neuen 300D sowie besagten Indy, ich unterbreitete schriftliche Gebote  für beide (natürlich liebäugelte ich stark mit der Diva, die ich auf Grund meiner Affinität zu Italien, dolce far niente und einen 2 Jahre gefahrenen Fiat 130 Coupe favorisierte wenn auch der Mercedes das bessere Geschäft und die vernuenftigere Wahl gewesen wäre) und war plötzlich Besitzer eines 4.9 in silber mit Leder weiss - noch dazu mit ital. Originalkenn-zeichen beginnend mit MO... Oh welche Seligkeit!
Der Wagen ging wie die Hölle, 120 im 2. auf den gut ausgebauten und
gepflegten Überlandstrassen, Problem war in diesen Tagen (nein nicht  das Warzenschwein, das ich 20 Jahre später mit einem Toyota Hilux abschoss - seitdem schwöre ich im Busch auf bull-bars oder der Elefant, den ein Freund mit seinem BMW anfuhr - da war nichts mehr mit deutscher Wertarbeit kann ich versichern, der Elefant trollte sich un
beeindruckt) allerdings die Treibstoffversorgung, da die durch Mocambique führende Pipeline von den 'Rebellen' - heute Regierungs-
partei - häufig unterbrochen wurde - verweise aus gegebenem Anlass des Todes von Sir Peter (O'Toole, nicht Ustinov, wie in diesem Forum naheliegender) auf den Film 'Lawrence von Arabien', wo u.a. Eisenbahnlinien gesprengt wurden - so muss man sich Mocambique in den 70iger und 80igern vorstellen. Folglich  war Benzin stark rationiert, man bekam nach Stunden des Anstellens 3- 10 L, aber wozu gibt es Leihautos, also für 1 h reservieren und Tank absaugen....
Auf Grund des jobs konnte ich mir so ein Auto allerdings nicht erlauben
und musste es kurzfristig verkaufen, wobei mir der Gewinn von damals
USD 11.000 den Verkauf sehr versuesste. Gefahren bin ich in diesen
Jahren hauptsächlich eine Giulia 1300 und Landrover 109 mit R6, den brauchte ich auch, da ich einmal von einer 5 woechigen Safari durch Botswana u SW-Afrika (heute Namibia) nur mehr auf 4 Zylindern nach Hause humpelte, in Erinnerung bleiben mir auch 3 Reifenwechsel in 2 Tagen
In Beira am indischen Ozean, Ausgangspunkt der schon erwähnten Pipeline, war ich mit einem engl. Freund auch einmal - stilgerecht in seinem Jag Mk II in old english white mit Leder rot, inzwischen hat
auch meine Tochter am Leuchtturm, gleich neben dem Schiffswrack
campiert, ja der Apfel faellt nicht weit vom Stamm
Erwähnen möchte ich auch noch die interessante Fahrt im Land Rover nach Malawi  (vormals Nyassaland mit gleichnamigen See)
durch den Korridor, wie man das nannte, das war eine 150 km lange
Strecke durch die Tete-Provinz in Mocambique, ich als einziger
Privater im Konvoi mit ca 80 LKWs und unter Begleitschutz von 15
zimbabweanischen gepanzerten Truppentransportern, Dauer der
150 km Fahrt ca 10 h, allein das Übersetzen über die Zambezibrücke
nahm ca 3 h in Anspruch, da die Laster nur einzeln auf die Brücke
gelassen wurden, soviel zum Vertrauen in Brückenbau, ernst waren aber auch die nicht selten zu sehenden LKW-Wracks am Strassenrand, Opfer von Minen, solche waren schnell verlegt und manchmal heimtückisch programmiert (nehmen wir heute den 10. oder schon den achten?)
Bequemer und vor allem schneller reiste aber im Land mit der Cessna 185, häufig musste man ersteinmal im low level Anflug die Piste inspizieren  bzw von Wild befreien, ehe man aufsetzen konnte, zur
Sicherheit machte man auch eine Fallschirmsprungausbildung, just in
case...

Berichte über Maserati 2 (Kauf in Karlsruhe) und 3 wieder stilgerecht in
Maranello folgen demnächst - da gehts dann nicht
mehr so exotisch und martialisch zu, der  höchst amuesante zu lesende blog über den aus Japan importierten QP III hat mich animiert, hier etwas ausführlicher zu berichten

Gute Fahrt und Gruss aus Wien
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Cavaradossi (zu meiner Vorliebe zum belcanto dann spaeter mehr)
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