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Cambiocorsa Problem
#21
Hi,
super, dass es bei dir weiter geht!
Tauschst du auch dein Ausrücklager?
Wenn du deinen Torque Tube ausgebaut hast, könntest du für mich ein Foto von der Getriebeseite des Tubes machen? Das Foto sollte so sein, dass man die Welle erkennen kann. Ich entwickle gerade ein Alternativteil und mich würde interessieren, welche Version im Gransport verbaut ist.

Viele Grüße,
Michael
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#22
Moin Michael,

Ich werde erst alles, bis auf die Kupplung, begutachten und dann entscheiden ob ein Austausch notwendig ist.
Foto vom Ausrücklager werde ich hier posten wenn ich soweit bin.
Falls es dir hilft: Hill Engineering hat eine alternative im Angebot.

Empfehlen kann ich dir auch diese Seite:
https://craig-waterman.com/how-to-change...-maserati/ 

Beste Grüße
Pavlos
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#23
Moin,

Es geht endlich los, gestern habe ich alle relevanten Schrauben mit Rostlöser eingesprüht und heute werde ich mit der Zerlegung anfangen.
Da ich sowieso gerade unterm Wagen zugange war, habe ich mir die Kupplung nochmals angesehen (es gibt zwei kleine Öffnungen in der Kupplungsglocke) und dabei konnte ich das Problem eindeutig erkennen.
Bei mit sind offensichtlich mehrere Lamellen verbogen/gebrochen (siehe Foto), somit kann die Kupplung nicht mehr richtig aus/einkuppeln.

Symptome bei diesem Fehlerbild:
1.wenn Drehmoment ansteht, rutscht die Kupplung in allen Gängen.
2.die Gänge werden merkwürdig eingelegt, irgendwie mechanisch gnubbelig.
3. Rückwärtsgang lässt sich nicht einlegen, man merkt die Mechanik arbeiten aber er geht nicht rein.
4. beim runter schalten knarrt es manchmal im Getriebe.

Das passiert ganz plötzlich ohne Vorwarnung.                                                                     
Ich kann nur jedem dazu raten zuerst die oben genannte Sichtprüfung durchzuführen. 
Man benötigt dafür kein Spezialwerkzeug und es dauert max. 30Minuten.

Weitere Informationen zum Kupplungswechsel folgen bald.

Beste Grüße
Pavlos

Moin,

Es geht endlich los, gestern habe ich alle relevanten Schrauben mit Rostlöser eingesprüht und heute werde ich mit der Zerlegung anfangen.
Da ich sowieso gerade unterm Wagen zugange war, habe ich mir die Kupplung nochmals angesehen (es gibt zwei kleine Öffnungen in der Kupplungsglocke) und dabei konnte ich das Problem eindeutig erkennen.
Bei mit sind offensichtlich mehrere Lamellen verbogen/gebrochen (siehe Foto), somit kann die Kupplung nicht mehr richtig aus/einkuppeln.

Symptome bei diesem Fehlerbild:
1.wenn Drehmoment ansteht, rutscht die Kupplung in allen Gängen.
2.die Gänge werden merkwürdig eingelegt, irgendwie mechanisch gnubbelig.
3. Rückwärtsgang lässt sich nicht einlegen, man merkt die Mechanik arbeiten aber er geht nicht rein.
4. beim runter schalten knarrt es manchmal im Getriebe.

Das passiert ganz plötzlich ohne Vorwarnung.                                                                     
Ich kann nur jedem dazu raten zuerst die oben genannte Sichtprüfung durchzuführen. 
Man benötigt dafür kein Spezialwerkzeug und es dauert max. 30Minuten.

Weitere Informationen zum Kupplungswechsel folgen bald.

Beste Grüße
Pavlos


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#24
Oh ja sieht spannend aus. Von dem Problem habe ich schon einmal gehört.

Wegen dem Ausrücklager habe ich mir einen Überholsatz entworfen, sodass man das Lager selbst auswechseln kann ohne den ganzen Körper zu wechseln. Bis das Hill Lager in Deutschland verzollt vor der Türe liegt ist das auch nicht mehr so günstig.

Bin gespannt was du berichtest!

Viele Grüße,
Michael
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#25
Moin,

Kleines Update zum Kupplungswechsel:
Ich habe am Freitag Nachmittag angefangen mit der Demontage, alles kein Hexenwerk, man braucht kein Spezialwerkzeug, Hebebühne und etwas handwerkliches Talent reichen aus.
Ich versuche mal die Arbeitsschritte chronologisch wiederzugeben.

1. Kofferraumwanne und Abdeckung Unterboden ausbauen (sehr einfach).
2. Querstrebe Vorderachse abnehmen (sehr einfach).
3. Auspuffanlage nach Kat abnehmen (zu zweit abnehmen da sehr unhandlich). Die Halterung am Getriebe komplett abnehmen da diese sonst beim Getriebe rausheben im Weg sind. Die Endtöpfe habe ich dran gelassen. Vorsorglich habe die losen Endrohre mit Lappen umwickelt damit es keine Kratzer in der Heckschürze gibt.
4. Hitzeschutzblech hinten abnehmen (sehr einfach).
5. Stabilisator gelöst (sehr einfach) einfach Lager lösen und Stabi runterbaumeln lassen.
6. Befestigungsschellen der Hydraulikleitung entlang der Torque Tube gelöst (einfach) einige Schellen sind aber etwas schwierig zu erreichen.
7. Hydraulikleitung am Getriebe getrennt (sehr einfach). Es ist ein Schnellverschluss und es kann mit der Hand getrenntwerden, ähnliches Prinzip wie am Gartenschlauch, Öl läuft nicht raus.
8. Antriebswellen beidseitig gelöst (einfach).
9. Verschraubungen am Getriebe hinten gelöst. (sehr einfach).
10. Umlenkung Handbremse gelöst damit die Bremsleitungen mehr Spiel habe (sehr einfach).
11. Oberhalb des Getriebes sind zwei Halterungen. Eine hält diverse Hydraulikleitungen im Bündel 
zusammen und eine hält die Leitung der Handbremse. Beide sind wirklich schwer zu lösen weil man kaum ran kommt. (sehr fummelig).
12. Ölkühler lösen (sehr einfach).
Die oben beschriebenen Arbeiten sind in ca 2-3std zu erledigen, sehr hilfreich war es alle Schrauben einen Tag vorher mit Rostlöser einzusprühen.

Anbei Fotos:

                   

Weitere Fotos: 

                   

Soweit war alles einfach und ohne Probleme schnell erledigt.
Die nächsten Arbeitsschritte haben mir mehr Kopfschmerzen bereitet.

1.Torque Tube hinten lösen (sehr einfach)
2. Querstrebe hinten lösen (sehr einfach. Wichtig ist, dass das Getriebe abgestützt wird).
3. Getriebe komplett nach hinten/unten rausdrücken.
Eigentlich einfach aber bei mir ist die Welle im Torque Tube auch mit nach hinten geschoben worden und ich konnte das Getriebe nicht raushebeln weil die Welle
weiterhin am Getriebe hing. Ich habe 2 Std rumprobiert und dann erstmal abgebrochen.
Im Web habe ich mir technische Zeichnungen der Torque Tube angesehen und bin darauf aufmerksam geworden, dass die innere Welle separat entfernt werden kann.
Am nächsten morgen habe ich dann die Welle samt Plastikführung in die Torque Tube zurückgedrückt und "TATTA" das Getriebe konnte Problemlos entfernt werden. (Zweite Person und stabiler Tisch notwendig).
4. Torque Tube Abstützen und vorne lösen (sehr einfach).
5. Nach hinten rausdrücken (einfach, zweite Person notwendig).
6. Stecker am Kupplungsgehäuse lösen, Kupplungsglocke lösen und entfernen, (einfach).
7. Kupplung lösen, Schrauben nacheinander nur jeweils eine halbe Umdrehung lösen, Kupplung entfernen (sehr einfach).
8. Schwungscheibe lösen und entfernen.

Das war es im Prinzip schon, eigentlich relativ einfach, hoffentlich ist das zusammenbauen (coming soon) genauso einfach.
Bitte um Nachsicht wenn ich irgendwelche Arbeitsschritte falsch erklärt habe, war mein erstes mal.

Beste Grüsse Pavlos

                   

Jetzt nochmal die alte Kupplung im Vergleich mit der neuen.
Mein Gransport hat 42000km gelaufen und die Kupplungsbeläge waren noch sehr gut.
Bei mir waren mehrere Lamellen verbogen, das soll relativ oft vorkommen bei unseren Fahrzeugen.
           
Bis demnächst.
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#26
Sieht gut aus, was du machst und wie du es beschreibst.
Ich lese interessiert mit.
Aber wie kann es denn die Federn so verbiegen? Gibt es da Theorien oder gar Erklärungen?
Grüße Harry
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#27
Hallo Pavlos, da kann ich mich Harry nur anschließen und Dir im Namen aller Forumsnutzer für deine Arbeit danken! Gruß Thomas
CARPE DIEM
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#28
würde mich auch interessieren, durch was die Lamellen derart verbiegen ???
Mein Tip, bzw. was ich bei meinem 3200-er gemacht habe:
Wenn man sich die ganze Arbeit gemacht hat, ist es ein wirklich leichtes auch die Schwungscheibe zu demontieren. Ich habe diese dann zum Überschleifen gegeben (nicht überdrehen, Drehbank hätte ich selbst). Dann ist dort wieder eine entsprechende Planheit und definierte Reibfläche gegeben. Gleichzeitig habe ich die Schwungscheibe feinwuchten lassen. Kostet nicht die Welt und macht das Ganze im wahrsten Sinne rund.
Selbstverständlich muss die überarbeitete Schwungscheibe bei Wiedermontage mit Loctite gesichert und die Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment wieder angezogen werden. Da kommt i. Z. mächtig Wummms drauf.... :)
Micha
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#29
Moin,

Ich denke das die defekten Lamellen einfach Materialermüdung geschuldet ist, sind halt auch schon 16 Jahre alt.
Die Schwungscheibe wird auch überholt, feinwuchten ist glaube ich beim Gransport  (die Schwungscheibe ist im Gegensatz zu frühen 4200 oder 3200 relativ leicht) nicht notwendig, werde ich aber prüfen.
Ich bin noch etwas unsicher was ich mit dem Ausrücklager machen soll. Es ist dicht und funktioniert einwandfrei also warum tauschen?
Oder lieber doch tauschen aber dann Original oder lieber Hill Engineering, Erfahrungsbericht von Euch wie immer wünschenswert.

Beste Grüße
Pavlos
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#30
Ich vermute nach dem überschleifen wird die Scheibe schon irgendwie gewuchtet wieder, oder?
Die Effekte sind allerdings vermutlich eher marginal, so richtig hoch dreht der Motor nicht.

Die Fragestellung mit dem Ausrücklager habe ich mir genau so auch gestellt. Letztlich macht es aber leider immer Sinn es zu wechseln. Letztlich habe ich genau deshalb diese Überhollösung entworfen, damit es so billig wird und man nicht mehr nachdenken muss ob man es wechselt oder nicht.
Wie leicht lässt es sich drehen? Wenn du es anstößt rollt es noch ein bisschen nach oder bleibt es sofort wieder stehen?

Wenn ein kemplett Neues rein soll, dann aus England. Das ist günstiger und hat anscheinend besseres Fett im Lager. Der Rest ist wohl gleich.

Viele Grüße,
Michael
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