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3200 GT Zahnriemenwechsel
#31
Das Lager gibt es nur bei Maserati (Exklusivrechte) wird aber immer wieder auf ebay angeboten!

Gruß
Robert
BiTurbo Garage ... Standesgemäß beheizt, überwacht und täglich zur Show gestellt.
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#32
Jou. Für 69€ / Stk...

Die sollten allerdings deutlich länger als das Zahnriemenintervall halten.
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#33
Boomerang-GT schrieb:Die sollten allerdings deutlich länger als das Zahnriemenintervall halten.

Aber das ist doch Umsatzgenerierungspolitik mit dem Wechselintervallen .. Ich habe mal gelesen, das die amerikanische Zulassungbehörde es nicht akzepiert hat das bei den Ferraris die Intervalle für den ZR bei 3 Jahren lagen, daraufhin wurde das auf 4 oder 5 Jahre hochgesetzt.. Ist halt die Frage wieviel Luft bei welchem Restrisiko da tatsächlich ist
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#34
Ich denke auch dass bei den Intervallen viel Geldpolitik dahintersteckt.
Zumindest die Lager vom Keilriemen bei meinem Allroad hielten 350tkm bis sie langsam zu rasseln begannen.
Hätte man sicher noch weiterfahren können. Einer aus dem A6 Forum hat seinen Zahnriemen schon über 300tkm nicht gewechselt und fährt noch immer.
Zumindest den Zahnriemen werde ich alle 60.000 km bei meinem Maserati tauschen. Kostet ja grad mal 70€ und 3-4 Stunden Arbeit. Den Rest dann nach Bedarf nach einer gründlichen Überprüfung ;)
Ok, die Wapu werd ich wohl nach 120.000km tauschen, das ist mir dann doch zu heiss wenn die hoch geht.
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#35
zurück zum Thema "fixieren der Nockenwellenräder": Bei mir steht auch der Riemenwechsel an, und da ich die Deckel noch nie runter hatte, weis ich nicht wie´s dort im Detail aussieht. Ich kann mir da sicher was zurechtschnitzen, aber vielleicht gibt´s ja irgendeine geniale Idee.
Bin noch am Überlegen ob ich das selbst mache. Nachteil: die liebe Zeit, Vorteil: da kann ich mir meine Wapu ausführlich und genau unter die Lupe nehmen.
Micha
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#36
Warum willst du die Nockenwellen fixieren? Stellst du die Ventilsteuerzeiten gleich mit ein?
Für den normalen Zahnriemenwechsel brauchst du keine Nockenwellenfixierung.
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#37
Cool 
Na vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Der Zahnriemen ist ja für die Steuerzeiten verantwortlich. Wenn sich also während der Arbeiten die Nockenwellen verdrehen, und sei es nur um einen Zahn, dann stimmen die nicht mehr. Also muss die Konstellation Kurbelwelle zu Nockenwellen beibehalten werden so mein Wissen.
Mag auch sein, dass dort Markierungen sind auf die man drehen kann, wie gesagt ich hatte es noch nie offen beim 3200-er.
Was ich verständlicher Weise verhindern will, ist dass am Schluss der Kolben die Ventile schließt....Shocked
Micha
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#38
Deine Sorge ist verständlich. Wer will schon Ventilsalat in seiner Diva ;)
Aber nicht begründet. Es gibt am Nockenwellenrad und am Zylinderkopf Markierungen die übereinstimmen müssen.
Auch nach dem Zahmriemenwechsel. Normaleweise muss danach nicht mehr nachgestellt werden, wenn die Markierungen wieder übereinstimmen. Sollten nach dem Zahnriemenwechsel die markierungen nichtmehr stimmen, dann bräuchtest du den Nockenwellenfixierer um das Nockenwellenrad zu lösen.
Aber das ist extrem unwahrscheinlich beim richtigen Zahnriemen.
Der Zahnriemenwechsel an den 3200'er Maschinen gehört glücklicherweise zu den einfacheren Dingen :)
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#39
Hier gibts ne gute Anleitung:
http://www.sportsmaserati.co.uk/showthre...h-pictures !
Man muss sich halt regsitrieren. Aber das zahlt sich aus.
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#40
Wie versprochen möchte ich hier eine kleine Hilfestellung zum Zahnriemenwechsel geben.
Die Anleitung von Sportsmaserati ist schon sehr gut. Es gab aber einpaar Tricks die einem das Leben erleichtern ;)
Der Zahnriemen ist wie so oft geschrieben der Dayco. Der identische wurde bei mir beim letzten Zahnriemenwechsel von Maserati verbaut nur 3-4 mal so Teuer. Dayco Nummer: 94487  225RHP220 Vergleichsnummer 98025
Wie man die Kühlerschläuche und die Zahnriemenabdeckung runter nimmt sollte klar sein. Bei der Zahnriemenabdeckung gibt es im Grunde nur eine Inbusschraube die besonders nervt. Und zwar ist es jene die auch den Oilcatchtank oben links (ich spreche nun immer von vorne gesehen) hält. Diese ist hinter dem Öl-Einfüllrohr und man kommt da mit Werkzeug kaum ran. Praktisch wäre es wenn man das Öleinfüllrohr entfernen könnte, aber dazu kommt man meiner Meinung nach zu schwer an die 3., hintere Befestigungsschraube des Rohres ran. Um die Inbusschraube der Zahnriemenabdeckung zu lösen muss man sich einen 5'er Inbus Stiel an der kurzen Seite halbieren. Dann kommt man ran. Da diese Inbusschraube noch dazu sehr Lang ist, kann man sie nicht einfach rausziehen sondern muss warten bis die anderen Schrauben auch gelöst sind um den Deckel dann samt Schraube und Oilcatchtank nach rechts wegzuziehen.  Hier macht es Sinn eine kürzere Schraube mit Mutterkopf zu verbauen, damit man beim nächsten mal sowie beim Zusammenbau nicht so flucht.
Nun gilt es den Keilriemen zu entspannen. Dazu wird praktischerweise das 4-Eckige Teil einer 1/2 Zoll Ratsche verwendet welches genau in den Spannarm passt. Man muss dazu nichtmal einen Verlängerungs Aufsatz verwenden. Allerdings sollte man für die Ratsche selbst eine Verlängerung verwenden (Rohr über den Griff) da die Kräfte gross sind und man sich so leichter tut. Der Ratschenarm wird nach rechts gedrückt um den Keilriemen zu entspannen. Nach dem entspannen zieht man zuerst von der unteren kleinen Umlenkrolle den Riemen ab. Danach kann man ihn erst von der Spannrolle ziehen! Ist ziemlich stramm das Biest!
Nun stellt man den Motor auf OT. Dazu gibt es auf den Nockenwellenrädern Markierungen die mit dem Gehäuse übereinstimmen müssen.
       
Nur mittels Kurbelwellenzetralschraube den Motor drehen. Niemals an den Nockenwellen!
Nun, da der Motor auf OT ist, gilt es die Riemenscheibe zu lösen. Der Kurbelwellensensor rechts wird gelöst und ein Stück rausgezogen. Dann die 4 Inbusschrauben lösen. Danach die 19'er Zentralschraube. Um die Kurbelwelle zu fixieren habe ich sie mittels eines Gabelschlüssels welchen zwischen Kurbelwellensensorhalter und den Zähnen an der Riemenscheibe fiziert habe. Mit einer Hand den Gabelschlüssel reinklemmen, mit der anderen die 19'er Schraube lösen. Diese war nicht so fest dass dies ein Problem gewesen wäre.
Nun den Zahnriemenspanner entspannen. Dies macht man indem man einen langen flachen Schraubenzieher in den Spalt zwischen Rolle und Halter steckt und nach links drückt. Dies geht nicht schwer, aber sehr sehr langsam! Man braucht Geduld. Gleichzeitig habe ich mir den Zahnriemenwechsel erleichtert indem ich einen 3/4 Zoll Ratschen Verlängerung in die Rolle gesteckt habe und diesen am Ölfilter mittels Spanngurt fixiert habe, siehe Foto.
   
Denn sobald der Zahnriemen herunten ist entspannt sich der Dämpfer sehr schnell und ist dann wieder mühsehlig zu spannen. Der Dämpfer hat bekanntermassen eine Arretierung mittels Stift, welche aber zuwenig Spielraum beim Auflegen des Zahnriemens lässt, da der Spanndämpfer nach der Arretierung noch ein gutes Stück weiter zusammendrückbar ist. Keinesfalls sollte der Zahnriemenspanner mittels Spanngurt angezogen werden! Nur mit dem Schraubezieher. Der Spanngurt dient nur zur Fixierung!
Beim Abnehmen des Zahnriemens ist Vorsicht geboten!
Denn die Nockenwellen verdrehen sich nach dem Abnehmen um ein gutes Stück nach beiden seiten! Wenn man den Zahnriemen einfach abnimmt könnten die Ventile auf die Kolben schlagen, also das Nockenwellenrad einwenig halten. Nun den alten Zahnriemen runter und den neuen auflegen.
Da nun beide Nockenwellenräder komplett verstellt sind, bedient man sich einem Trick. Und zwar braucht man dazu zwei Ratschen. Mit der einen drückt man das linke Nockenwellenrad mit dem Uhrzeigersinn zur Markierung und das rechte Nockenwellenrad gegen den Uhrzeigersinn. Die Ratschen stützen sich dabei an den Luftfilterkästen ab, siehe Bilder.
       
Es muss dabei etwas über die Markierung hinaus gedrückt werden damit man den Zahnriemen oben auflegen kann, also zB einen Schraubenzieherstiel zwischen Ratschengriff und Luftfiltergehäuse legen. Ist der Zahnriemen oben richtig aufgelegt und über die Nockenwellenräder hinaus nach unten  (provisorisch) verlegt, so kann man die unter den Ratschengriffen unterlegten Gegenstände entfernen und der Zahnriemen spannt sich oben von alleine. Nun muss man den Zahnriemen von der rechten Nockenwelle nach unten zum Kurbelwellenritzel verlegen. Dazu drehnt man die rechte Nockenwelle ein wenig über die Markierung hinweg im Uhrzeigersinn, c.a 1/2 Zahn. Dann lässt sich der Zahnriemen über das Kurbelwellenritzel legen. Nun bringt man den Zahriemen rechts auf Spannung indem men die linke Nockenwelle gegen den Uhrzeigersinn dreht! Beim spannen kontrolliert man natürlich immer ob alle Markierungen übereinstimmen! Jetzt ist der Zahnriemen überall bis auf die Spannrolle gespannt. Den Zahnriemen nun über die Spannrolle legen und den Spanngurt lockern. Der Zahnriemen ist nun vollständig gespannt. Nun die Riemenscheibe wieder montieren. Die Zentralschraube wird mit moderaten 85Nm angezogen. Die 4 Inbusschrauben mit 13 Nm. Den KW Sensor wieder anschrauben.
Jetzt sollte man den Motor 2 Mal komplett drehen und danach die Markierungen wieder kontrollieren.
Den Keilriemen auflegen. Dies geht am einfachsten so wie man ihn abgenommen hat nämlich dass man zuerst den Keilriemen über den Spanner zieht und erst noch nicht unten über die Umlenkrolle. Erst wenn der Keilriemen über den Spanner gelegt hat kann man ihn über die Umlenkrolle ziehen.
Der rest des Zusammenbaues ist zu trivial um ihn im Detail auszuführen.
Hoffe ich konnte jemandem helfen Smile2
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